Vrees/Vinnen (eb) – Mehr als 20 Radfahrer haben an einer Fahrradexkursion zu den Le­bensräumen von Uferschnep­fen, Brachvögeln und Kiebit­zen in der Südraddeniederung teilgenommen, die vom Umweltbildungszentrum Vrees in Zusammenarbeit mit dem Ar­beitskreis Feuchtwiesen­schutz Westniedersachsen (AKFW) veranstaltet worden ist.

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MOORMERLAND/HANNOVER. „Es ist das bisher größte Naturschutzprojekt aus dem LIFE+ – Natur-Programm in Deutschland: Mit 22,3 Millionen Euro hat die Europäische Kommission Ende 2011 ein Projekt zum Schutz von Wiesenvögeln in Niedersachsen genehmigt und wird 60 Prozent der Kosten übernehmen”, sagte heute Umweltminister Dr. Stefan Birkner. 40 Prozent werden größtenteils vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz kofinanziert. Auch der Landkreis Leer und die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland beteiligen sich finanziell.

Im Landhaus Oltmanns in Moormerland ist das Projekt heute offiziell gestartet und vorgestellt worden.

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Auch wenn man es bei diesem Winterwetter zurzeit nicht sieht: Niedersachsen ist Wiesenvogelland. Uferschnepfe, Rotschenkel oder Wachtelkönig sind hier heimisch. Bei einigen Vogelarten leben zwei Drittel des deutschen Gesamtbestandes auf niedersächsischen Wiesen. Doch dieser Gesamtbestand ist bei vielen Arten auch stark bedroht – denn durch die immer intensivere Landwirtschaft werden Brutgebiete in naturbelassenen Wiesen immer seltener.

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Niederlangen. Über die Auswirkungen der intensiven, auf Gewinn ausgerichteten Landwirtschaft auf die Tier- und Pflanzenwelt hat der Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, Josef Schröer, beim ersten Niederlangener Natur- und Heimatfreundetag referiert.

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HANNOVER. „Es ist das deutschlandweit bisher größte Projekt aus dem LIFE- Natur Programm: Mit 22,3 Millionen Euro hat die Europäische Kommission nun ein Wiesenvogelschutzprojekt für Niedersachsen genehmigt und wird 60 Prozent der Kosten übernehmen”, freute sich Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Freitag.” 40 Prozent werden größtenteils vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz kofinanziert. Auch der Landkreis Leer und die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland beteiligen sich finanziell.

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Quakenbrück. Die Uferschnepfe hat es weit gebracht. Auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten steht der Vogel mit dem langen Stocherschnabel jedenfalls ganz oben – und mit ihm der einst artenreiche Lebensraum Feuchtwiese. Der Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz Westniedersachsen hat jetzt in Quakenbrück Bilanz der letzten zwei Jahrzehnte gezogen – und die fällt dramatisch schlecht aus.

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Meppen. Durch den stark zunehmenden Bau und Betrieb von Biogasanlagen wird im Landkreis Emsland wie auch in anderen Landesteilen Niedersachsens vermehrt Grünroggen als Winterfrucht angebaut, der im Mai geerntet wird. Da Reh, Fuchs, Hase und Fasan sowie auch Kiebitz und Großer Brachvogel sich mit ihren Jungen in den Grünroggen – der zur Mahdzeit nahezu die einzige Deckung in der Feldflur ist – zurückziehen, kommen nach Angaben der Jäger während der Ernte zahlreiche Wildtiere durch den Einsatz von Großmaschinen unbeabsichtigt zu Tode. Um dem zukünftig entgegen wirken zu können, ist in einem Pilotprojekt im Landkreis Emsland untersucht worden, inwieweit der Mähtod von Wildtieren bei der Ernte u. a. von Grünroggen vermieden werden kann. Insbesondere die Mahd von innen nach außen verbunden mit so genannten Vergrämungsmethoden erwies sich als überaus erfolgreich.

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Naturschützer verlangen einen wirksamen Schutz der Uferschnepfe und anderer Wiesenvögel. Naturschutzbund und Ornithologische Vereinigung Ostfriesland schlagen Alarm: “Die Brutbestände sind im freien Fall.”

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Im Emsland wer­den mit einem Ge­lege- und Küken­schutzprogramm die Bestände be­drohter Wiesenvö­gel geschützt. Da­für sind Anika Börries und Thomas Schomaker aus Werlte ehren­amtlich tätig. Von Christine Schneider-Berents

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Im Jahr der Biologischen Vielfalt präsentiert die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) erste Ergebnisse ihres Förderprogramms Lerchenfenster: Mehr als 3.500 dieser künstlichen Fehlstellen sind in kürzester Zeit bereits auf Niedersachsens Äckern entstanden, davon rund 200 in der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling, so der Vorsitzende der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling Wilhem Klumpe.

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